ShiftPlaner

Dienstplan mit Excel, WhatsApp oder App?

Die meisten kleinen Betriebe fangen mit einer Tabelle und einer Gruppe an – und das ist nicht falsch. Die Frage ist, wann der Aufwand kippt. Hier der Vergleich ohne Verkaufsgespräch: was jede Variante gut kann, wo sie Zeit frisst und wann sich der Wechsel lohnt.

Kurz gesagt: Excel reicht, solange das Team klein ist und sich die Verfügbarkeiten selten ändern. Die WhatsApp-Gruppe ist zum Verteilen unschlagbar, aber zum Einsammeln von Verfügbarkeiten ungeeignet. Eine Dienstplan-App lohnt sich, sobald du mehr Zeit mit Nachfragen und Umschieben verbringst als mit dem Planen selbst – bei wechselnden Aushilfen meist ab etwa zehn Personen.

Der Vergleich

Excel / TabelleWhatsApp-GruppeShiftPlaner
Verfügbarkeiten einsammelnvon Hand abtippenUmfrage oder Antworten im Verlauf suchenMitarbeiter tragen per Link selbst ein, ohne Account
Schichten besetzenvon Hand, Zelle für Zellegar nicht – nur verteilenautomatisch nach Verfügbarkeit, Rolle, Regeln; von Hand nachbessern
Fehler erkennen (doppelt eingeteilt, unterbesetzt)nur mit Formeln oder Glückbeim LesenWarnung im Plan und im Kalender, bevor der Abend kommt
Änderungen und Ersatzneue Datei, neue NachrichtNachricht tippen, Antworten sortieren„Ersatz suchen“ schreibt die Nachricht; Mitarbeiter melden sich mit „Ich kann“
Plan verteilenScreenshot oder PDFNachricht – alle sind daNachricht für die Gruppe plus PDF, mit dem Mitarbeiter-Link für jeden auf seiner Seite
Mehrere PlanerDatei hin- und herschicken–gemeinsames Konto, Rechte je Person (Modul Team & Geräte)
Einarbeitungkeinekeineeine Stunde, Schnellstart-Karte führt durch
KostenOffice vorhanden0 €0 € bis 30 Mitarbeiter; Module ab 1,99 €/Monat

Wann Excel völlig ausreicht

Ein festes Team von fünf Leuten, dieselben Schichten jede Woche, Änderungen alle paar Monate: Dafür braucht niemand eine App. Eine gut gemachte Tabelle mit Namen, Tagen und Rollen ist schnell, jeder versteht sie, und sie kostet nichts. Ehrlich gesagt: Wenn du mit deiner Tabelle zufrieden bist, lies nicht weiter.

Wo die Tabelle kippt

  • Verfügbarkeiten: Du fragst in der Gruppe, bekommst zwölf Antworten in drei Formaten, zwei kommen per Sprachnachricht. Dann tippst du alles ab – und am Freitag ändert jemand seine Antwort.
  • Besetzen: Mit 20 Personen und vier Rollen ist das Zuordnen Kopfarbeit: Wer kann Kasse? Wer war letzte Woche schon dreimal dran? Wer soll nicht mit wem?
  • Versionen: Nach der dritten Änderung kursieren drei Screenshots des Plans, und jemand richtet sich nach dem falschen.

Was eine App ändert – und was nicht

ShiftPlaner ersetzt nicht die WhatsApp-Gruppe; es nutzt sie. Der fertige Plan geht als Nachricht hinein, „Ersatz suchen“ schreibt die Suchmeldung. Was die App übernimmt, ist der Teil davor: Verfügbarkeiten einsammeln (per Mitarbeiter-Link, ohne Account), Schichten besetzen (automatisch, mit Bericht) und Fehler erkennen (Warnung, bevor ein Abend unterbesetzt ist). Die Tabelle gibt es trotzdem noch – als Übersicht in der App und als PDF zum Aushängen.

Was ShiftPlaner nicht macht: Lohnabrechnung und Urlaubsanträge. Wer das braucht, nutzt dafür weiter sein bisheriges Werkzeug. Die gearbeiteten Stunden kann ShiftPlaner dagegen mit dem Modul Zeiterfassung festhalten: Mitarbeiter stempeln über ihren Mitarbeiter-Link am Handy ein und aus, du exportierst die Zeiten als CSV, etwa für die Lohnabrechnung.

Bericht der automatischen Planung: was besetzt wurde und warum Schichten offen blieben

Umstieg in einer Stunde

  1. Mitarbeiter und Rollen aus der Tabelle anlegen (Name, Rolle – mehr nicht).
  2. Eine Vorlage je typischem Tag, als Serie einplanen.
  3. Verfügbarkeiten der laufenden Woche selbst eintragen; ab der nächsten per Mitarbeiter-Link einsammeln.
  4. Auto-Plan, anpassen, teilen. Die alte Tabelle bleibt als Rückfall liegen – bis du sie nicht mehr aufmachst.

Kostenlos vergleichen

Die kostenlose Version hat kein Ablaufdatum. Team anlegen, eine Woche planen, mit der Tabelle vergleichen – mehr braucht es nicht, um zu sehen, ob dir die Arbeitsweise liegt.

Häufige Fragen

Kann ich meine Excel-Tabelle importieren?

Nein, einen Import gibt es nicht – bei bis zu 30 Mitarbeitern ist das Anlegen von Hand (Name, Rollen) schneller als jede Zuordnung von Spalten.

Bekomme ich den Plan weiterhin als Tabelle?

Ja: als PDF mit Datum, Veranstaltung und je Rolle einer Spalte – zum Ausdrucken oder Verschicken – und im Browser als Tafel Rollen × Wochentage.

Funktioniert ShiftPlaner ohne Internet?

Die Windows-App ja: Ohne Konto bleiben alle Daten auf dem PC. Mit Konto gleicht sie ab, sobald Verbindung da ist. Der Mitarbeiter-Link und die Browser-Version brauchen Internet.

Was unterscheidet ShiftPlaner von großer Dienstplan-Software?

Der Umfang. ShiftPlaner macht Dienstplan und Verfügbarkeiten für Betriebe mit wechselnden Schichten – ohne Lohnabrechnung und Personalakte; die Zeiterfassung gibt es bei Bedarf als Modul dazu. Dafür ist es in einer Stunde eingerichtet, kostenlos bis 30 Mitarbeiter und ohne Konto für die Mitarbeiter.

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